Sie sind hier: Startseite » Atmung

Atmung

Der Atem schenkt Lebensenergie

Wir atmen, solange wir leben. Wir atmen Tag und Nacht, ohne dafür einen Gedanken zu verschwenden. Das Atemzentrum im Gehirn steuert diesen Vorgang.

Das Atemzentrum spürt genau, in welcher Situation wir uns gerade befinden. Sind wir gestresst oder entspannt? Schlafen wir oder sind wir wach? Sitzen wir im Sessel oder rennen wir dem abfahrenden Bus hinterher? Der Atem wird der jeweiligen Situation angepasst.

Stress zerstört den natürlichen Atemfluss.

Weil die Atmung unbewusst funktioniert und sich dem individuellen Lebensrhythmus anpasst, atmen viele Menschen oberflächlich und verkrampft. Denn andauernder Stress und Ängste können zu einer Atemfrequenz führen, die eigentlich nur in Fluchtsituationen erforderlich ist.

"Richtig atmen" bedeutet, die Atemluft ohne Anstrengung durch den Körper fließen zu lassen. Der Atem sollte bis in den Bauch und das Becken strömen und auch im Rücken und Nierenbereich spürbar sein.

Wer immer wieder zu schnell und oberflächlich atmet, versorgt seinen Körper einerseits mit weniger Sauerstoff, während andererseits auch zu wenig Kohlendioxid abgeatmet wird. Die Muskelanspannung steigt und der Körper nimmt weniger Schmerzreize wahr.

Dieser Mechanismus ist in Ausnahmesituationen zwar hilfreich.

Bei normalen Lebensumständen gerät der Körper jedoch auf Dauer in eine erschöpfende Mangelsituation.

Gesundheit beginnt mit der richtigen Atmung.

Ein erwachsener Mensch atmet ungefähr zwölf Mal pro Minute. Doch die Art und Weise, WIE er ein- und ausatmet, beeinflusst seine Gesundheit entscheidend.

Viele Beschwerden können gelindert werden, wenn das Bewusstsein auf eine gesunde Atmung gerichtet wird.

Wenn Angst und Stress uns förmlich "die Luft abschnüren" oder uns "vor Schreck der Atem stockt", erkennen wir, wie hoch der Einfluss äußerer Umstände auf unsere Atmung ist.

Diese Erkenntnis dringt spätestens dann in unser Bewusstsein, wenn das natürliche Luftholen Probleme bereitet und die Atmung uns nicht mehr die Kraft gibt, die wir immer für selbstverständlich hielten.

Falsche Atemtechnik führt zu Schmerz und Krankheit.

Bewegen, lachen und richtig atmen.

Tägliche Bewegung und bewusste Atemarbeit können den Körper aus der Stauung reißen.

Es gilt, den täglichen Belastungen (z. B. durch Umweltgifte, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und schlechte Atmung) aktiv entgegenzutreten.

Nach und nach können sodann mit der richtigen Atemweise die Selbstheilungskräfte mobilisiert und ein gesundes Gleichgewicht hergestellt werden.

Bestehende Krankheiten wie Asthma und chronische Bronchitis, Verdauungsstörungen, Migräne, Spannungskopfschmerz, Depressionen, Schlafstörungen und Burn-out können durch gezielte Atemübungen nachweislich gelindert werden.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren